Absage des Fests

 

Liebe Mitstreiter,

seit Ende des vergangenen Jahres haben wir unser, für den 2.Mai 2020 geplantes Dank- und Freudenfest anläßlich der Verhinderung des

Flugplatzbaus in Meeder vorbereitet.

 

Im Februar wurden die Einladungen bundesweit an Menschen verschickt, die in irgendeiner Weise mitgeholfen, unterstützt haben. Der zustimmende Rücklauf lies auf ein gut besuchtes schönes Fest hoffen. Die aktuelle

Corona Pandemie zwingt uns nun das Fest, schweren Herzens, auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

 

Das Fest sollte im Freien am Rängesberg, zwischen Wiesenfeld und Neida, stattfinden. Geplant waren neben einem Rückblick auf 15 Jahre Widerstand die Einweihung des Gedenkortes im Rahmen einer Andacht. Bei Kaffee und Kuchen, Speisen und Getränken sollte Zeit für Gespräche sein.

Zu gegebener Zeit werden wir einen Termin suchen und neu einladen.

 

 

Erfolg ist ein Mosaik

Pressemitteilung des BUND Naturschutz (BN)

Verkehr/Flächenschutz

Nürnberg, Coburg

Planfeststellungsverfahren Verkehrslandeplatz Coburg offiziell eingestellt
Jetzt kann gejubelt werden - Feier des Bündnisses für die Region bereits in Planung

Seit dem 12.11.2019 ist es amtlich: Das Luftamt Nordbayern hat den Bescheid erlassen und das Planfeststellungsverfahren zum Neubau des Verkehrslandeplatzes Coburg eingestellt. Damit endet eine der besonders heftigen politischen Auseinandersetzungen um den Flugverkehr und den Flächenfraß in Bayern mit einem klaren Erfolg der Bürgerinitiativen und der Umweltschutzverbände.

„Jetzt kann endlich aus vollem Herzen gejubelt werden. Das Aus für den Neubau zeichnete sich ja schon länger ab, aber wir haben – nicht zuletzt auch in dieser Auseinandersetzung - schon mal gefeiert und mussten dann feststellen, dass mit Winkelzügen und Kniffs die alte Planung wieder auflebte. Aber mit der Verfahrenseinstellung haben wir es nun amtlich und jetzt ist es auch unumkehrbar. Der Neubau ist vom Tisch, hundert Hektar landwirtschaftliche Fläche sind gerettet, die Bürgerinnen und Bürger von Wiesenfeld und Neida sind auch in Zukunft vor Fluglärm sicher, der Callenberger Forst wird nicht gerodet, die Hügelkette nicht eingeebnet, Rotmilan, Schwarzstorch und Bekassine behalten ihre Brut- und Nahrungsreviere“, so Richard Mergner, Landesvorsitzender des BN.

„Wir sind sehr glücklich über diesen letzten Akt. Unsere Mundwinkel bleiben jetzt erst mal oben. 15 Jahre haben wir im Bündnis für die Ertüchtigung der Brandensteinsebene statt des Neubaus auf der grünen Wiese gekämpft, mindestens 30 Aktive in acht Bürgerinitiativen, auch im Raum Bamberg, waren z. T. jahrelang aktiv. Wir werden den gemeinsamen Erfolg mit einem großen Freudenfest, vermutlich zu Beginn der warmen Jahreszeit, feiern“, so Dagmar Escher, Sprecherin des Bündnisses Bürger für ihre Region - gegen den neuen Verkehrslandeplatz.

„Wir danken jedem Einzelnen, der bei Kundgebungen, Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen, in zahllosen Sitzungen anwesend war, mitgedacht, mitgeholfen, unterstützt hat. Der Erfolg ist ein Mosaik. Jedes Steinchen, ob groß oder klein zählte. Wir danken vor allem denjenigen, die obwohl seit dem Raumordnungsverfahren 2007 nicht mehr selbst betroffen, den Bürgern von Wiesenfeld, Neida und Beiersdorf solidarisch beistanden und weitere zwölf Jahre mitarbeiteten“, so Tom Konopka, Regionalreferent des BN.


Für Rückfragen:
Tom Konopka, Regionalreferent für Mittel- und Oberfranken
Telefon 0911 81878-24, 0160 8531944, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

BUND Naturschutz in Bayern e. V.
Landesfachgeschäftsstelle Nürnberg
Bauernfeindstraße 23
90471 Nürnberg
Fax. +49 911 869568
Tel. +49 911 8187814

Gutes Ende

Mit Datum vom 30.09.2019 hat die Projektgesellschaft VLP Coburg GmbH den Antrag auf Planfeststellung zurückgenommen.

Damit ist das Verfahren beendet.

Letzter Akt?

Die Coburger Brandensteinsebene wird derzeit ertüchtigt.

Am Bamberger Flugplatz Breitenau wurde mit Bescheid vom 26.08.2019 der Instrumentenflugbetrieb genehmigt.

Auf Anfrage der Stadträte Benzel und Benzel-Weyh erklärte Oberbürgermeister Tessmer, am 26.09.2019,
dass im Verlauf des Oktober 2019 der Antrag auf Planfeststellung zurückgenommen werden soll.
Die Projektgesellschaft VLP Coburg GmbH solle im Verlauf des Jahres 2020 aufgelöst werden.

Sollte das so kommen, dann kann das Thema VLP-Bau hoffentlich endgültig zu den Akten gelegt werden.

Jahreshauptversammlung 2019

… der Schutzgemeinschaft Weißer Berg Meeder e. V.

Im Jahresrückblick des Vorstands war der Sachstandsbericht zur erwarteten Sanierung der Brandensteinsebene und die Verlängerung der bestehenden Anflugbefeuerung von 150m auf 300m ein zentraler Punkt. Derzeit liegen die dafür erforderlichen Unterlagen beim Luftamt Nordbayern. Ergebnisse werden zum Ende des ersten Quartals 2019 erwartet. Ende 2019 läuft die Genehmigung für den Instrumentenflugverkehr aus. Bis dorthin muß die Sanierung beendet sein. Ansonsten müsste eine Verlängerung beantragt werden.

 

Nach der Genehmigung der Sanierung durch das Luftamt wird die Rücknahme des Antrags auf Planfeststellung für den Flugplatzneubau bei Meeder-Neida erwartet.

 

Landwirt Thomas Schreiner berichtete über die Überwindung der vielen Hürden, die seine Familie, mit anwaltlicher Hilfe, nehmen musste, damit jetzt mit dem Bau des zweiten Stalls begonnen werden kann. Die Umsetzung des Vorhabens war seit 2014, aufgrund der Veränderungssperre, durch das Planfeststellungsverfahren nicht möglich gewesen. Schreiner bedankte sich bei der Vorstandschaft für die Unterstützung durch den Verein.

 

Bilder zur Arbeit der vergangenen Jahre rundeten den Jahresrückblick ab.

 

Kassiererin Caroline Höhn erstattete ihren Finanzbericht. Die Revisoren Hannelore Hesselbach und Michael Pauli bescheinigten eine ordentliche Kassenführung. Die beantragte Entlastung des Vorstandes erfolgte durch die Mitglieder einstimmig.

 

Für die Zukunft wird die Rücknahme des Antrags auf Planfeststellung erhofft. Sollten neue "Blütenträume" aufkommen, werde die Arbeit fortgesetzt.

Jahreshauptversammlung 2019

… der Schutzgemeinschaft Weißer Berg Meeder e. V.

Im Jahresrückblick des Vorstands war der Sachstandsbericht zur erwarteten Sanierung der Brandensteinsebene und die Verlängerung der bestehenden Anflugbefeuerung von 150m auf 300m ein zentraler Punkt. Derzeit liegen die dafür erforderlichen Unterlagen beim Luftamt Nordbayern. Ergebnisse werden zum Ende des ersten Quartals 2019 erwartet. Ende 2019 läuft die Genehmigung für den Instrumentenflugverkehr aus. Bis dorthin muß die Sanierung beendet sein. Ansonsten müsste eine Verlängerung beantragt werden.

 

Nach der Genehmigung der Sanierung durch das Luftamt wird die Rücknahme des Antrags auf Planfeststellung für den Flugplatzneubau bei Meeder-Neida erwartet.

 

Landwirt Thomas Schreiner berichtete über die Überwindung der vielen Hürden, die seine Familie, mit anwaltlicher Hilfe, nehmen musste, damit jetzt mit dem Bau des zweiten Stalls begonnen werden kann. Die Umsetzung des Vorhabens war seit 2014, aufgrund der Veränderungssperre, durch das Planfeststellungsverfahren nicht möglich gewesen. Schreiner bedankte sich bei der Vorstandschaft für die Unterstützung durch den Verein.

 

Bilder zur Arbeit der vergangenen Jahre rundeten den Jahresrückblick ab.

 

Kassiererin Caroline Höhn erstattete ihren Finanzbericht. Die Revisoren Hannelore Hesselbach und Michael Pauli bescheinigten eine ordentliche Kassenführung. Die beantragte Entlastung des Vorstandes erfolgte durch die Mitglieder einstimmig.

 

Für die Zukunft wird die Rücknahme des Antrags auf Planfeststellung erhofft. Sollten neue "Blütenträume" aufkommen, werde die Arbeit fortgesetzt.

Jahreshauptversammlung 2019

28. Februar 2019 - 19.30 Uhr
Gasthaus Lindenhof in Wiesenfeld

 

Die Tagesordnung

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Das Jahr im Verein, Bericht des Vorstandes
3. Finanzbericht
4. Bericht der Kassenprüfer mit Entlastung des Vorstands
5. Ausblick in die Zukunft
6. Sonstiges

Anträge zur Tagesordnung bitte bis 21. Februar 2019 bei Dagmar Escher abgeben.

Letzte Zahlung für Neida?

Im Coburger Stadtrat wurde im Juli die Summe von 75 000 Euro zur Abdeckung von Planungskosten für den VLP an die Projektgesellschaft VLP Coburg überwiesen. Eine interne Buchung, wie von der Stadtkämmerei verlautete. Das Geld sei im Investitionsplan vorgesehen.

Angeblich wird die Summe für die Zahlung von noch offenen Restrechnungen für Gutachten benötigt. Das Projekt ruht, so der Mitarbeiter der Kämmerei. Stadtrat Benzel ( Grüne) kommentierte: Ich hoffe, dass ist jetzt die letzte Zahlung. 3,5 Millionen Euro haben gereicht für den Spaß!

Wir hoffen das auch.