Neuauslegung

Es geht um Ihren LEBENSRAUM! Nehmen Sie Ihr Recht wahr, erheben Sie Einwendungen!

Neuauslegung der Planfeststelllungsunterlagen zum VLP Bau

Die Aeronautical Study zum Flugplatzbau, beauftragt von der Projektgesellschaft VLP mbH Coburg,
bedingt Änderungen in den Planungsunterlagen. Es entstehen neue Betroffenheiten, z. B. bei
Waldbesitzern oder von Personen, die im Bereich der geänderten Platzrunde leben. Das betrifft
unter anderem die Einwohner von Weitramsdorf, Großwalbur und die nördlichen Ortsteile von
Meeder. Dadurch ist eine öffentliche Neuauslegung der geänderten Pläne erforderlich.

Stadt Bad Rodach: Öffentliche Auslegung vom 4.05.2017-6.06.2017

Gemeinde Meeder: Öffentliche Auslegung vom 1.05.2017- 31.05.2017

Gemeinde Weitramsdorf: Öffentliche Auslegung vom 3.05.2017-2.06.2017

jeweils zu den ortsüblichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltungen.

Es dürfen nur Einwendungen gegen die neu in das Verfahren eingebrachten Unterlagen und
Sachverhalte erhoben werden. Die bereits 2015 eingebrachten Einwendungen behalten ihe Gültigkeit.

Die Pläne stehen auch auf der Homepage der Projektgesellschaft VLP Coburg mbH zur Einsicht.
Im Auslegungszeitraum 2015 fehlten allerdings wichtige Aktenteile auf der Homepage.
Im Rathaus sind mit Sicherheit alle Unterlagen vorhanden.
 

Die bei der Gemeinde Meeder eingehenden Einwendungen werden dort gesammelt und von dort
bis spätestens 30.06.2017 an das Luftamt Nordbayern übersandt.
Es empfiehlt sich auf der abgegebenen Stellungnahme das Eingangsdatum aufstempeln zu lassen.

 

Blühende Natur

Im  Coburger Tageblatt erschien am 9.03.2017 ein Bericht über die Bürgerversammlung in Birkig.

Herr Rebhan wird so zitiert:
"Von einer blühenden Natur können wir nicht auf Dauer leben."

Dazu machten sich Brigitte und Stephan Schlechtweg folgende Gedanken in Form eines
Leserbriefs ans Coburger Tageblatt.

 

Herr Rebhan, Ihre Ausführungen können wir so nicht stehen lassen, da diese nicht der Wahrheit entsprechen.

 

Bei den Flächen, die durch den Neubau eines Verkehrslandplatzes (VLP) zerstört werden müssten,
handelt es sich keineswegs nur um ,,blühende Natur'', sondern um bestes Ackerland. Ackerland
mit einer Fläche von 60 Hektar.

Dies sind, nimmt man die UEFA oder FIFA Standardmaße, sage und schreibe 84 Fußballfelder !!!!

 

Von diesen 60 Hektar, nimmt man nur mal eine Bebauung mit Weizen an, würden 60 - 65 Doppelzentner
Erntertrag pro Jahr zu erwarten sein. Rechnet man weiter ergibt dis 130.000 Laib Brot !!!

 

Vielen Dank für den blühenden Unsinn, den Sie da von sich gegeben haben.

 

Ebenso kann man das Argument, dass der VLP nur wegen eines Coburger Unternehmers
gebaut werden soll, eben nicht in das Reich der Unwahrheiten schieben.

 

Denn nur dieser eine Betrieb hat ein Flugzeug in der Größenordnung, welches nicht mehr in Coburg landen
und starten kann. Alle anderen Firmeninhaber, die immer wieder herausstreichen, dass Sie ebenso
Schwierigkeiten bei Starts und Landungen haben, besitzen wesentlich kleinere Maschinen.

 

Es ist traurig, wie ignorant Politiker mit dem Wählerwillen meinen umgehen zu können.

 

Man kann nur hoffen, dass die Wähler, bei der nächsten Wahl Ihnen und Ihrem Stadtrat
genau zeigen, was sie mit dem Votum beim Bürgerentscheid wollten !!!!

 

 

Brigitte Schlechtweg                            Stephan Schlechtweg

Urteilen Sie selbst

Es geht um die

Unterschrift des Landrats auf dem
Schreiben der Projektgesellschaft VLP Coburg mbH
vom 9.09.16

 

Die Kompetenzüberschreitung von Landrat Busch, durch seine Unterschrift auf dem Schreiben der Projektgesellschaft VLP Coburg mbH an die Regierung von Mittelfranken, vom 9.09.16, wäre durch die Kommunalaufsicht zu beanstanden gewesen. Von dort hätte es eine Aufforderung an den Landrat geben müssen, den falschen Rechtsschein gegenüber der Regierung von Mittelfranken zu beseitigen. Lesen Sie das Schreiben der Kanzlei, indem Sie auf das Schreiben klicken.

( Das veröffentlichte Schriftstück ist der Auszug aus einem umfangreicheren Schreiben der Kanzlei)

 

Die Gesellschafter schrieben an Regierungspräsident Bauer von Mittelfranken. Sie baten darum, das Planfeststellungsverfahren konstruktiv und erfolgreich zum Wohle der starken Wirtschaftsregion Oberfranken-West zu Ende zu führen. Zwischen den Gesellschaftern prangt die Unterschrift von Landrat Busch, obwohl der Landkreis Coburg seit dem 31.12.15 kein Gesellschafter mehr ist. Nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid vom 14.06.15 mußte der Landkreis seine Mitgliedschaft in der Gesellschaft kündigen.

 Das Schreiben wurde an die Rechtsaufsicht bei der Regierung von Oberfranken geschickt, mit der Bitte um Prüfung des Vorgangs.

Im Januar 2017 antwortete die Regierung von Oberfranken: Der Landrat dürfe sich jederzeit zu kommunalpolitischen Themen äußern.

Das Schreiben finden Sie hier:

 

Den Brief der Projektgesellschaft VLP Coburg mbH vom 9.09.16 und die Antwort der Rechtsaufsicht legten wir der Kanzlei für Verwaltungsrecht Philipp-Gerlach& Tessmer, Frankfurt zur erneuten Prüfung vor. Das Ergebnis fiel gegensätzlich zur Auffassung der Kommunalaufsicht der Regierung von Oberfranken aus.

 

Gebet für die Schöpfung

Schöpfungsgebet am Kreuz

Andacht am 01.04.17 um 16 Uhr am Kreuz,

Gelände des ehemaligen Kompostplatzes zwischen Wiesenfeld und Herbartsdorf.

Hierzu ergeht herzliche Einladung.

Sicherheitsrisiko

Im Sommer 2015 lehnten Deutsche Flugsicherung und Luftamt Nordbayern das Gelände bei Neida aus zwingenden Versagungsgründen ab. Hintergrund sind die massiven Durchdringungen. Das bewaldete Gelände ragt mehrfach bis zu 70m über die vorgeschriebene seitliche Sicherheitszone hinaus. Massive Einkürzungen bzw. das komplette Abholzen der ca. 40m hohen Bäume reichen nicht aus, um die Hindernisfreiheit zu gewährleisten. Zum Teil ist der Callenberger Forst noch 30m höher als der benötigte Freiraum. Insgesamt ist eine Fläche von 1800 ha betroffen.

Mit Hilfe von Innenminister Herrmann wurde der Projektgesellschaft gestattet eine aeronautical study erstellen zu lassen. Sie sollte dazu dienen, aufzuzeigen, wie die Sicherheit gewährleistet werden kann. Deutsche Flugsicherung und Luftamt zeigten sich durch das Ergebnis der Studie in ihren Bedenken zusätzlich bestätigt und lehnten den Standort zum zweiten Mal ab. Im Mai wurde die Projektgesellschaft aufgefordert Unterlagen zu verschiedenen Themenbereichen einzureichen. Bisher ist das nicht geschehen. Stattdessen wird öffentlich beklagt, dass das Planfeststellungsverfahren nicht voran kommt.

Durch die geforderten Sicherheitsmaßnahmen, z.B. Rodung, Kürzen von Baumkronen, Aufstellen von Lichtmasten wären Waldbesitzer betroffen, die bisher nicht am Verfahren beteiligt waren. Aus diesem Grund werden die Planungsunterlagen erneut öffentlich ausgelegt werden müssen. Die Betroffenen können Einwendungen einreichen. Erst danach kann ein Erörterungstermin stattfinden.

Die Zeit bis zum gewünschten Eröffnungstermin des Verkehrslandeplatzes, am 1.1.2020, wird knapp.